Das Außenamt Brüssel der Autonomen Provinz Bozen/Südtirol
1995: Errichtung des heutigen Außenamtes im Rahmen der gemeinsamen Vertretung der Europaregion aufgrund eines Kooperationsvertrages des Landes Südtirol mit der Handelskammer Bozen, der Handelskammer Trient sowie mit dem Verbindungsbüro des Landes Tirol zur Schaffung eines gemeinsamen „Wirtschaftsfensters“ in Brüssel.
1996: Schaffung der Möglichkeit für italienische Regionen und Autonome Provinzen, bei den Institutionen der EU eigene oder gemeinsame Verbindungsbüros einzurichten.
1998: Ergänzung der Bestimmung dahingehend, dass Regionen und Autonome Provinzen Verbindungsbüros im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit oder völkerrechtlicher Abkommen mit allen Regionen und Körperschaften, die der EU angehören, errichten können.
Das Außenamt der Südtiroler Landesverwaltung kann nunmehr auf eine über 10jährige Geschichte zurückblicken, gekennzeichnet durch Erfolge, die u.a. zu einer positiven Positionierung Südtirols in der Europaregion beigetragen haben.
Konkrete Aufgaben des Außenamtes: Kontakte, Netzwerke, Plattform, Kooperation, Unterstützung, Bewusstseinsbildung.
Die Aufgaben des Außenamtes sind vielseitig:
- Aufbau und Pflege von Kontakten und Netzwerken zu anderen europäischen Regionen wie auch zu Vertretern der EU-Institutionen wie Parlament, Kommission, Rat sowie Ausschuss der Regionen;
- Plattform zur Nutzung von Synergien durch Kooperation mit den Partnern Tirol und Trentino, wie auch mit anderen regionalen Verbindungsbüros in Brüssel und Institutionen;
- Begleitung und Unterstützung von Körperschaften, Unternehmen und Bürgern bei Kontakten mit Institutionen der EU zur Förderung der europäischen Integration;
- Besuch von Konferenzen und Seminaren über europäische Themen mit anschließender Berichterstattung an interessierte Vertreter in Südtirol.

